Willkommen bei der AG Tschad
Der Arbeitsgruppe Tschad gehören die deutschen kirchlichen Hilfswerke Misereor, Brot für die Welt, das Diakonie-Team Menschenrechte und Menschenrechts- und Umweltorganisationen an wie Amnesty International, urgewald und EIRENE sowie das Forschungszentrum BICC (Bonn International Center for Conversion).
Die AG Tschad konzentriert sich auf die Arbeit zum Tschad in den drei Bereichen Frieden, Menschenrechte und Rohstoffe. mehr über uns...
Veranstaltungen
Aktuelles
Zehntausende Darfur-Flüchtlinge in Erwartung starker Regenfälle im Tschad
UNHCR berichtet von der besorgniserregenden Lage zehntausender Flüchtlinge, die aufgrund der jüngsten Gewalteskalationen in Darfur in den Tschad fliehen. Es sind vor allem Frauen und Kinder die im südöstlichen Grenzgebiet des Tschad mit Sudan und der Zentralfrikanischen Republik auf dringend notwendige Hilfsgüter warten. UNHCR spricht in Hinblick auf die zu erwartende Regenzeit, die die Versorgung der Flüchtlinge bedroht, von einem "Rennen gegen die Zeit".
Intendant der DW äußert Protest gegen die Verhaftung von Eric Topona im Tschad
Eric Topona, Generalsekretär der Tschadischen Gewerkschaft für Journalisten (UJT) und Mitarbeiter der Deutschen Welle im Tschad, wurde am 6. Mai mit fadenscheiniger Begründung verhaftet. DW-Intendant Erik Bettermann fordert die "sofortige Freilassung" Topona's und appelliert an die tschadischen Behörden "Rechtstaatlichkeit und Pressefreiheit zu achten". Die Pressemitteilung der DW finden Sie hier.
Fachgespräch zu Demobilisierung im Südsudan, am 21.5 um 14h in Berlin
BICC und Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zum Fachgespräch über Demobilisierung in Südsudan.
Der junge Staat steht vor enormen Herausforderungen. Zu den Erblasten aus fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg gehören eine große Anzahl illegaler Waffen und ein verhältnismäßig aufgeblähter Sicherheitssektor. Gegenwärtig engagiert sich die Bundesregierung bei einem DD&R-Pilotvorhaben.
Jüngste Verhaftungswelle im Tschad wird von Präsident Deby mit "Verschwörung zum Staatsstreich" begründet
Im Tschad ist es in Folge von Unruhen am 1. Mai, die von offizieller Seite als versuchter Staatsstreich dargestellt wurden und bei denen nach bisherigem Kenntnissstand acht Personen unter ungeklärten Umständen ums Leben kamen, zu einer Welle rechtswidriger Verhaftungen gekommen. Beobachter vergleichen die momentane Entwicklung im Tschad mit der massiven Verfolgung Oppositioneller im Jahr 2008, als sich Präsident Deby mit französischer Unterstützung gegen Rebellengruppen durchsetzen konnte.
Stellungnahmen zur aktuellen Situation im Tschad finden Sie hier von Human Rights Watch, hier von fidh, und hier von Amnesty International.
Kondolation zum Tod Paul Krämers
Die AG Tschad kondoliert zum Tod Paul Krämers. Paul Krämer ist vielen noch als aktives Mitglied der AG Tschad bekannt.
Seinen Nachruf, freundlicherweise durch Jürgen Marquardt von "Leben, Helfen, Lernen" zur Verfügung gestellt, finden Sie hier.
TERMIN VORMERKEN: Fachtagung zu Menschenrechten und multilateralen Finanzinstitutionen mit Delphine Djiraibe am 13./14.6.13 in Berlin
Fachtagung zum BMZ Menschenrechtskonzept
„Ein schwieriges Verhältnis – Menschenrechte und multilaterale Finanzinstitutionen“
Einladung in Berlin für Donnerstag, den 25.4., zur Diskussion über den Prozess gegen den Tschadischen Ex-Präsidenten Habré
Am Donnerstag, den 25.4.13, lädt Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst zu einem Fachgespräch in Berlin ein, unter anderem mit der Tschadischen Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Right Livelihood Awards Jaqueline Moudeina. Thema der Veranstaltung wird das Gerichtsverfahren gegen Hissène Habré sein, Präsident des Tschad von 1982-1995. Habré wird im Senegal ein internationaler Prozess wegen Beteiligung an Menschenrechtsverbrechen gemacht.
Um Anmeldung wird bis zum 19. April gebeten!
Ausführliche Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier.
Live-Stream Mittwoch, 24.04.13, 15h: Jaqueline Moudeina, Rechtsanwältin aus dem Tschad, im EU-Menschenrechtsausschuss
Mittwoch, den 24. April 2013, um 15 Uhr spricht die Rechtsanwältin Jaqueline Moudeina aus dem Tschad im EU Menschenrechtsausschuss über den Prozess von Hissène Habré und die Situation der Menschenrechte im Tschad.
Ihre Intervention wird live übertragen.
2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“
Vom 18. Bis 20. Februar fand der 2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“ statt. Aus vier verschiedenen Berliner Grundschulen wurden Kinder zwischen 11 und 12 Jahren eingeladen, um sich an drei Tagen intensiv in neun verschiedenen Workshops mit dem Thema Wasser auseinander zu setzen.
Krieg um Uran? Mali, Niger und der Uranabbau für Atomkraftwerke
Frankreich hat in der letzten Woche militärisch in den Konflikt in Mali
eingegriffen. Unterschiedliche Kräfte haben im Norden von Mali im
letzten Jahr große Gebiete erobert. Möglicherweise nicht in erster Linie dürften für das
französische Eingreifen aber auch schlichte materielle Interessen eine
Rolle spielen: z.B. die Uranvorkommen in der Region Mali und Niger.
Weiterlesen...
Französische Fassung der Ausstellung Ölbiographien im Tschad
In Donia, im Süden des Tschad, wird ab dem 15.01.2013 eine vollständig überarbeitete französische Version der Ausstellung Ölbiographien gezeigt werden. Die Porträtierten werden vor Ort für Interviews zur Verfügung stehen.
Gewerkschafter der UST verstirbt in Haft
Am 9. Dezember 2012 verstarb der inhaftierte Gewerkschafter Betar Mbailo in N'Djamena. Er war am 18. September zu zusätzlichen drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, als er das gerade gegen ihn ergangene Urteil wegen Rufschädigung und Volksverhetzung im Gerichtssaal kommentierte.
UN-Hilfsorganisationen: Zufriedenheit mit Reaktion auf Ernährungskrise im Sahel
24. Oktober 2012. Eine aktuelle Analyse zeigt auf, dass die die humanitären Programme ein Desaster im Sahel verhindert haben. Niger hat seit 2010 sein Krisenreaktionssystem ausgebaut. Tschad hat seit Jahresbeginn 2012 ein Referenzsystem etabliert.
Right Livelihood Award Committee: Solidaritätsbesuch für Jacqueline Moudeina und Würdigung der Menschenrechtsarbeit im Tschad
Die Right Livelihood Award Stiftung hat vom 15. bis 17. Oktober eine Delegation nach N'Djamena gesandt. Teilnehmer waren unter anderem die „Alternativen Nobelpreisträger“ Martín Almada (RLA 2002) und Nnimmo Bassey (RLA 2010).
MISEREOR kritisiert Ausweisung von Bischof Russo aus dem Tschad
Aachen, 16. Oktober 2012. Michele Russo, Bischof der Diözese Doba im Tschad, ist von der tschadischen Regierung des Landes verwiesen worden. Grund dafür sind kritische Äußerungen über fehlende Transparenz der Regierung über Einnahmen und deren Verwendung aus dem Erdöl-Geschäft.
Diakonie_Katastrophenhilfe Kampagne 2012: Westsahel
Am Weltflüchtlingstag (20. Juni) erinnert die Diakonie Katastrophenhilfe daran, dass im Sahel wegen Gewalt und schwerer Dürre hunderttausende Menschen auf der Flucht sind.
Notfallfonds für Dezeumbé Passalat - Diakonie Menschenrechtsteam unterstützt Menschenrechtsverteidiger
Nach der Inhaftierung des Menschenrechtsverteidigers Deuzoumbé Passalet um den Jahreswechsel 2011/2012, haben die tschadischen Behörden im Juni weitere rechtliche Schritte gegen ihn unternommen.
Kantonschef in Erdölregion wegen Einbehalt von Entschädigungen rechtskräftig verurteilt
Erstmals wehren sich tschadische Kleinbauern erfolgreich gegen die illegale Praxis des Einbehalts von 10% der Entschädigungszahlungen in der Erdölregion Doba.
Amnesty: Entschädigungen für die Familien von Sabangali
Ende Januar 2012 waren erneut Menschen in der tschadischen Hauptstadt N'Djaména, im Stadtteil Sabangali, zwangsvertrieben worden. Auf Intervention von Amnesty International haben am 13. April 2012 diese 600 Betroffenen finanzielle Entschädigungen erhalten.
Treffen der Sahel Task Force der Bundesregierung: Tschads humanitäre und sicherheitspolitische Risiken
Am 21.3.2012 traf sich die Sahel Task Force der Bundesregierung und anschließend der Beirat zivile Krisenprävention zu einer Sahel-Sondersitzung im Auswärtigen Amt. Sicherheitspolitische Interessen wie humanitäre Beweggründe sind angesichts der strukturellen Ernährungskrise und der Auswirklungen der Libyen-Krise für die deutsche Außenpolitik nach Auskunft von Walter Lindner, Beauftragter für Afrika-Politik im Auswärtigen Amt, in der aktuellen Befassung prioritär.
Erstmals Kommunalwahlen im Tschad
Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Tschad befindet sich in der Halbzeit. Er hat am 7.1.12 begonnen und am kommenden Sonntag, 22.1., finden nun die seit 2011 mehrfach verschobenen Wahlen statt. Es sind die ersten Kommunalwahlen im Tschad überhaupt.
Jacqueline Moudeina erhält Right Livelihood Award
Die tschadische Anwältin Jacqueline Moudeina erhielt am 5.12.11 den Right Livelihood Award – auch Alternativer Nobelpreis genannt. Die Jury ehrt Moudeina damit "für ihren unermüdlichen Einsatz unter großem persönlichen Risiko, damit den Opfern von Tschads ehemaliger Diktatur Gerechtigkeit widerfährt und um die Achtung und das Bewusstsein für Menschenrechte in Afrika zu stärken".
Jacqueline
Moudeina sieht in dieser Auszeichnung vor allem auch eine Anerkennung
der Arbeit der MenschenrechtsverteiderInnen in Afrika und eine
Unterstützung für die Rechte von Frauen. Lesen Sie hier Jacqueline
Moudeinas Rede anlässlich der Preisverleihung im Parlament von
Stockholm.
Weiterlesen...
