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Willkommen bei der AG Tschad

Der Arbeitsgruppe Tschad gehörten die deutschen kirchlichen Hilfswerke Misereor, Brot für die Welt und Menschenrechts- und Umweltorganisationen an wie Amnesty International, urgewald und EIRENE. Lernen-Helfen-Leben sowie das Forschungszentrum BICC (Bonn International Center for Conversion).

Im Jahr 2013 hatte die AG Tschad zum Anlass der zehnjährigen Erdölförderung im Tschad ein interaktives dreisprachiges Online Portal eingerichtet. Hier finden Sie eine Chronologie der wichtigen Ereignisse, und Beiträge von beteiligten und betroffenen Akteuren.

Die AG Tschad konzentrierte sich auf die Arbeit zum Tschad in den drei Bereichen Frieden, Menschenrechte und Rohstoffe. mehr über uns...

Veranstaltungen

17.02.2014 (Montag)

Diskussion: Communities in Focus | 10. März 2014 (Berlin)

19:00 - 20:30

Wie kann Entwicklung im Kontext von Rohstoffinvestitionen gelingen?

10. März 2014 | 19:00 h | Kalkscheune, Johannisstr. 2 10117 Berlin | Nähe S-Bhf. Friedrichstraße

Diskussionsveranstaltung und Vorstellung der Publikation ‚Compensation Matters. Securing community interests in large-scale investments‘

Wie verortet sich die Weltbankgruppe in der aktuellen internationalen Rohstoffdiskussion? Wie kann Entwicklung im Kontext von Rohstoffinvestitionen gelingen? Welche neuen Ansätze halten die überarbeiteten Umwelt- und Sozialstandards bereit, auch um die Rechte betroffener Gemeinschaften zu wahren? Reagieren sie konfliktsensibel aufdie komplexen Situationen, in denen investiert wird?

Die Einladung finden Sie hier.

Wir bitten um eine Bestätigung Ihrer Teilnahme am Fachgespräch und am anschließenden Empfang bis zum 24. Februar 2014 bei Claudia Frank (frank@ag-tschad.org oder 030-30 87 44 58).

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Folgetermin: Kooperation zum Sahel | 11./12. März 2014 (Berlin)

17-02-2014 14:00 - 27-03-2014 14:00

Ort: Brot für die Welt-EED, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin, Raum: Amalie Sieveking (A)
Das Programm finden Sie hier.

Teilnahme nur auf persönliche Einladung.

19.11.2013 (Dienstag)

Arbeitstreffen: Kooperation zum Sahel | 19./20. November (Berlin)

19-11-2013 14:00 - 20-11-2013 14:00

Die aktuellen Entwicklungen im Sahel stellen die dort tätigen internationalen Entwicklungs- und Friedensorganisationen vor große Herausforderungen. Aufgrund der Versicherheitlichung der Wahrnehmung der Region treten soziale und ökonomische gesellschaftliche Veränderungen in den Hintergrund.
 
Ort: Brot für die Welt-EED, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin, Raum: Christian Berg
Das Programm finden Sie hier.

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11.10.2013 (Freitag)

Panel: The Chad-Cameroon Oil and Pipeline Project. 10th Anniversary | 11th October (Washington, DC)

11:00 - 12:30

10th Anniversary of First Oil Exports from chad. Are there lessons learned for the World Bank's planned 'smart' risks strategy?

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10.10.2013 (Donnerstag)

Fachtagung: 10 Jahre Erdölföderung in Tschad | 10. Oktober (Berlin)

FachexpertenInnen aus Politik und Wissenschaft sowie VertreterInnen der tschadischen und deutschen Zivilgesellschaft haben die Auswirkungen der zehnjährigen Erdölförderung im Tschad und in Kamerun beleuchtet. Der Fokus der Fachtagung war auf die konkreten Lebensveränderungen der betroffenen Bevölkerungen in Tschad und Kamerun gerichtet.

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Aktuelles

Abschiedsbrief der AG Tschad: Für Rohstoffgerechtigkeit!

Die Mitglieder der AG Tschad haben entschieden, die Netzwerkarbeit zum Jahresende 2013 einzustellen. Lesen Sie den Abschiedsbrief zum Abschluss von 15 Jahren gemeinsamer Advocacyarbeit zu den Auswirkungen der Erdölförderung (dt./frz.).

EU erhöht ihre Entwicklungshilfe für Tschad 2014-2020

Mit den für Entwicklungsmaßnahmen bereitgestellten Mitteln von mehr als 400 Mio. EUR ist die EU der wichtigste Geber für den Tschad. Die Schwerpunktbereiche für diesen Zeitraum sind (i) gute Regierungsführung auf zentraler und lokaler Ebene und (ii) nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Infrastruktur und Landwirtschaft.

Einen Kommentar hierzu aus dem Düsseldorfer Abendblatt.

Tschad 2014/2015 nicht-ständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat

Der Tschad wurde am 17. Oktober 2013 als nicht-ständiges Mitglied in den VN-Sicherheitsrat gewählt. Für die Periode 2014/2015 löst er damit Marokko ab. Zwischen zentral- und nordafrikanischen Staaten besteht eine Rotationsvereinbarung.

CNPC nimmt Erdölförderung wieder auf

Das chinesische Staatsunternehmen CNPC hat die Erdölförderung wieder aufgenommen. Nach der Verbesserung ihres Abfallmanagements - Bau einer Müllverbrennungsanlage und Kauf eines Trucks für den Transport von Bohrschlämmen - autorisierte der tschadische Erdölminister Djérassem die Wiederaufnahme der Erdölförderung, meldet Reuters am 22.10.13.

Blogger Jean Laoukolé wieder frei

Seit 20. August 2013 ist der tschadische Blogger Jean Laoukolé aus der Haft entlassen. Ähnlich wie im Fall des tschadischen DW-Journalisten Eric Toponá erkannte das Gericht auf drei Jahre Bewährung. Einen offenen Brief an Präsident Idris Déby vom 8. Mai diesen Jahres finden Sie hier.

Podcast "Der Tschad und das Öl"

Podcast "Der Tschad und das Öl" von Brot für die Welt erschienen: Mit der Förderung von Erdöl hat der Tschad mehr als 10 Milliarden US-Dollar eingenommen. Die Menschen im Land sind aber weiter arm. Einen Podcast von Brot für die Welt, einschließlich eines Interviews mit der Menschenrechtsanwältin Delphine Djiraibé, finden Sie hier.

Umweltverschmutzung durch Rohöleinfluss in Koudalwa, Tschad

Eine Pressekonferenz von CPPN am 27. August in N'Djaména hat die aktuellen Umwelt- und Sozialvergehen im tschadischen Erdölsektor angeprangert und konkrete Forderungen an die Regierung gestellt. Der Tschad hat unter Berufung auf umweltrechtliche Übereinkünfte in der vorvergangenen Woche sämtliche Fördertätigkeiten des chinesischen Staatsunternehmens CNPC stoppen lassen. Die Presseerklärung von CPPN finden Sie hier, eine Fotodokumentation der Verschmutzungen hier.

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Mehr Versorgungssicherheit im Tschad dank Lernen Helfen Leben e.V.

Die Versorgung mit Wasser und mit Informationen in Benoye (Tschad) soll durch eine mit Solarkraft angetriebene Pumpe und eine Photovoltaikanlage gesichert werden. Dazu erhält der Verein „Lernen-Helfen-Leben e.V.“ mit Sitz in Vechta 25.000 Euro von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.

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Tschad setzt die Ölförderung durch CNPC aus

Mit der Begründung von Verstößen gegen umweltrechtliche Übereinkünfte durch das chinesische Staatsunternehmen CNPC hat die Regierung des Tschad sämtliche Ölfördertätigkeiten des Unternehmens stoppen lassen. Die Entscheidung wurde nach einem offiziellen Besuch der Explorationsstätte Koudalwa im Süden des Tschad durch Ölminister Djerassém Le Bérnadjel bekannt gegeben.

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Interview mit Delphine Djiraibé im ND

Interview vom 13.08.13 in Neues Deutschland

Petition für tschadische Journalisten in Haft

Bitte unterschreiben Sie die Petition von 'Journalisten ohne Grenzen' für die inhaftierten Journalisten Eric Topona und Jean Laokolé, sowie den Blogger Moussaye Avenir de la Tchiré.

Ausführliche Informationen der AG Tschad über die willkürlichen Verhaftungen finden Sie unter der Rubrik Aktuelles.

Habré-Opfer als NebenklägerInnen

Im Prozess gegen den ehemaligen Staatschef des Tschad, Hissène Habré, hat sich eine Gruppe von Rechtsanwälten, Menschenrechtsaktivisten und Opfern des Regimes als Nebenkläger vor dem Außerordentlichen Afrikanischen Gericht der Afrikanischen Union in Dakar, Senegal, zusammengeschlossen. Unter ihnen befinden sich auch die Anwältinnen Delphine Djiraibé und Jacqueline Moudeina.

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Hissène Habré festgenommen und angeklagt

Der ehemalige Präsident des Tschad (1982-1990) steht gegenwärtig im Senegal vor einem internationalen Gericht. Jetzt hat der Generalstaatsanwalt seinen Hausarrest angeordnet. Die Anklage gegen Habré ist offiziell eröffnet.

Die Pressemitteilung von Misereor finden Sie hier.

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Internationaler Appell für Rule of Law in Tschad

Der tschadischer Journalist Eric Topona (DW-deutsche Welle) ist im Gefängnis an Malaria erkrankt. Die Menschenrechtsverteidigerin und Juristin Delphine Djiraibé spricht im Rahmen des Global Media Forums dazu.

Die Teilnehmer des internationalen Medienforums appellieren an die Regierung in N'Djaména für eine sofortige Freilassung der Inhaftierten.

Für ausführliche Informationen und Fotos zum GMF hier weiterlesen...

Zivilgesellschaft in Tschad unter Druck

Pressebriefing der AG Tschad am 12.10.13

Die tschadische Menschenrechtsanwältin Delphine Djiraibé berichtete beim Pressebriefing der Ag Tschad.

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Online Plattform "10 Jahre Erdölförderung im Tschad"

Die AG Tschad hat zum Anlass der zehnjährigen Erdölförderung im Tschad ein interaktives dreisprachiges Online Portal eingerichtet. Hier finden Sie eine Chronologie der wichtigen Ereignisse rund um das Weltbank-Modellprojekt der Tschad-Kamerun-Pipeline und die vergangenen zehn Jahre der Erdölförderung und Beiträge zu verschiedenen Themen sowie Beiträge von beteiligten und betroffenen Akteuren, welche von Ihnen kommentiert werden können. Der Countdown läuft: am 10.10.2013 fliesst das Erdöl genau zehn Jahre.

20./21. Juni in Heidelberg: Abendveranstaltung mit Delphine Djiraibé und halbtägiger MultiplikatorInnen-Workshop

Im Rahmenprogramm der Präsentation unserer Ausstellung 'Ölbiographien' auf den Afrikatagen Heidelberg-Mannheim lädt die Ag Tschad Sie zur Teilnahme an einer Abendveranstaltung am 20. Juni mit der tschadischen Menschenrechtsaktivistin und Anwältin Delphine Djirabé ein, sowie zu einem MultiplikatorInnen-Workshop mit theaterpädagogischen Elementen am darauffolgenden 21. Juni.

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BICC-Workshop zum Tschad beim Global Media Forum in Bonn am 18.6.

BICC veranstaltet am 18.6. um 16h einen Workshop beim Global Media Forum in Bonn, zum Thema "Commodities and Foreign Investors - Protecting the Rights of Communities and Preventing Conflict (the Chad example)". Mit Delphine Djiraibé, Lena Guesnet, Korinna Horta, Lars Wirkus, Martin Zint.

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Zehntausende Darfur-Flüchtlinge in Erwartung starker Regenfälle im Tschad

UNHCR berichtet von der besorgniserregenden Lage zehntausender Flüchtlinge, die aufgrund der jüngsten Gewalteskalationen in Darfur in den Tschad fliehen. Es sind vor allem Frauen und Kinder die im südöstlichen Grenzgebiet des Tschad mit Sudan und der Zentralfrikanischen Republik auf dringend notwendige Hilfsgüter warten. UNHCR spricht in Hinblick auf die zu erwartende Regenzeit, die die Versorgung der Flüchtlinge bedroht, von einem "Rennen gegen die Zeit".

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Intendant der DW äußert Protest gegen die Verhaftung von Eric Topona im Tschad

Eric Topona, Generalsekretär der Tschadischen Gewerkschaft für Journalisten (UJT) und Mitarbeiter der Deutschen Welle im Tschad, wurde am 6. Mai mit fadenscheiniger Begründung verhaftet. DW-Intendant Erik Bettermann fordert die "sofortige Freilassung" Topona's und appelliert an die tschadischen Behörden "Rechtstaatlichkeit und Pressefreiheit zu achten". Die Pressemitteilung der DW finden Sie hier.

 

Jüngste Verhaftungswelle im Tschad wird von Präsident Deby mit "Verschwörung zum Staatsstreich" begründet

Im Tschad ist es in Folge von Unruhen am 1. Mai, die von offizieller Seite als versuchter Staatsstreich dargestellt wurden und bei denen nach bisherigem Kenntnissstand acht Personen unter ungeklärten Umständen ums Leben kamen, zu einer Welle rechtswidriger Verhaftungen gekommen. Beobachter vergleichen die momentane Entwicklung im Tschad mit der massiven Verfolgung Oppositioneller im Jahr 2008, als sich Präsident Deby mit französischer Unterstützung gegen Rebellengruppen durchsetzen konnte.

Stellungnahmen zur aktuellen Situation im Tschad finden Sie hier von Human Rights Watch, hier von fidh, und hier von Amnesty International.

 

Kondolation zum Tod Paul Krämers

Die AG Tschad kondoliert zum Tod Paul Krämers. Paul Krämer ist vielen noch als aktives Mitglied der AG Tschad bekannt.

Seinen Nachruf, freundlicherweise durch Jürgen Marquardt von "Leben, Helfen, Lernen" zur Verfügung gestellt, finden Sie hier.

 

Einladung in Berlin für Donnerstag, den 25.4., zur Diskussion über den Prozess gegen den Tschadischen Ex-Präsidenten Habré

Am Donnerstag, den 25.4.13, lädt Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst zu einem Fachgespräch in Berlin ein, unter anderem mit der Tschadischen Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Right Livelihood Awards Jaqueline Moudeina. Thema der Veranstaltung wird das Gerichtsverfahren gegen Hissène Habré sein, Präsident des Tschad von 1982-1995. Habré wird im Senegal ein internationaler Prozess wegen Beteiligung an Menschenrechtsverbrechen gemacht.

Um Anmeldung wird bis zum 19. April gebeten!

Ausführliche Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier.

Live-Stream Mittwoch, 24.04.13, 15h: Jaqueline Moudeina, Rechtsanwältin aus dem Tschad, im EU-Menschenrechtsausschuss

Mittwoch, den 24. April 2013, um 15 Uhr spricht die Rechtsanwältin Jaqueline Moudeina aus dem Tschad im EU Menschenrechtsausschuss über den Prozess von Hissène Habré und die Situation der Menschenrechte im Tschad.

Ihre Intervention wird live übertragen.

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Jaqueline Moudeina und Barbara Lochbihler, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Europäischen Parlaments
Menschenrechte im Tschad bei der EU

2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“

Vom 18. Bis 20. Februar fand der 2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“ statt. Aus vier verschiedenen Berliner Grundschulen wurden Kinder zwischen 11 und 12 Jahren eingeladen, um sich an drei Tagen intensiv in neun verschiedenen Workshops mit dem Thema Wasser auseinander zu setzen.

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Krieg um Uran? Mali, Niger und der Uranabbau für Atomkraftwerke

Frankreich hat in der letzten Woche militärisch in den Konflikt in Mali eingegriffen. Unterschiedliche Kräfte haben im Norden von Mali im letzten Jahr große Gebiete erobert. Möglicherweise nicht in erster Linie dürften für das französische Eingreifen aber auch schlichte materielle Interessen eine Rolle spielen: z.B. die Uranvorkommen in der Region Mali und Niger.

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Französische Fassung der Ausstellung Ölbiographien im Tschad

In Donia, im Süden des Tschad, wird ab dem 15.01.2013 eine vollständig überarbeitete französische Version der Ausstellung Ölbiographien gezeigt werden. Die Porträtierten werden vor Ort für Interviews zur Verfügung stehen.

Gewerkschafter der UST verstirbt in Haft

Am 9. Dezember 2012 verstarb der inhaftierte Gewerkschafter Betar Mbailo in N'Djamena. Er war am 18. September zu zusätzlichen drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, als er das gerade gegen ihn ergangene Urteil wegen Rufschädigung und Volksverhetzung im Gerichtssaal kommentierte.

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UN-Hilfsorganisationen: Zufriedenheit mit Reaktion auf Ernährungskrise im Sahel

24. Oktober 2012. Eine aktuelle Analyse zeigt auf, dass die die humanitären Programme ein Desaster im Sahel verhindert haben. Niger hat seit 2010 sein Krisenreaktionssystem ausgebaut. Tschad hat seit Jahresbeginn 2012 ein Referenzsystem etabliert.

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Right Livelihood Award Committee: Solidaritätsbesuch für Jacqueline Moudeina und Würdigung der Menschenrechtsarbeit im Tschad

Die Right Livelihood Award Stiftung hat vom 15. bis 17. Oktober eine Delegation nach N'Djamena gesandt. Teilnehmer waren unter anderem die „Alternativen Nobelpreisträger“ Martín Almada (RLA 2002) und Nnimmo Bassey (RLA 2010).

MISEREOR kritisiert Ausweisung von Bischof Russo aus dem Tschad

Aachen, 16. Oktober 2012. Michele Russo, Bischof der Diözese Doba im Tschad, ist von der tschadischen Regierung des Landes verwiesen worden. Grund dafür sind kritische Äußerungen über fehlende Transparenz der Regierung über Einnahmen und deren Verwendung aus dem Erdöl-Geschäft.

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Diakonie_Katastrophenhilfe Kampagne 2012: Westsahel

Am Weltflüchtlingstag (20. Juni) erinnert die Diakonie Katastrophenhilfe daran, dass im Sahel wegen Gewalt und schwerer Dürre hunderttausende Menschen auf der Flucht sind.

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Notfallfonds für Dezeumbé Passalat - Diakonie Menschenrechtsteam unterstützt Menschenrechtsverteidiger

Nach der Inhaftierung des Menschenrechtsverteidigers Deuzoumbé Passalet um den Jahreswechsel 2011/2012, haben die tschadischen Behörden im Juni weitere rechtliche Schritte gegen ihn unternommen.

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Kantonschef in Erdölregion wegen Einbehalt von Entschädigungen rechtskräftig verurteilt

Erstmals wehren sich tschadische Kleinbauern erfolgreich gegen die illegale Praxis des Einbehalts von 10% der Entschädigungszahlungen in der Erdölregion Doba.

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Amnesty: Entschädigungen für die Familien von Sabangali

Ende Januar 2012 waren erneut Menschen in der tschadischen Hauptstadt N'Djaména, im Stadtteil Sabangali, zwangsvertrieben worden. Auf Intervention von Amnesty International haben am 13. April 2012 diese 600 Betroffenen finanzielle Entschädigungen erhalten.

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Treffen der Sahel Task Force der Bundesregierung: Tschads humanitäre und sicherheitspolitische Risiken

Am 21.3.2012 traf sich die Sahel Task Force der Bundesregierung und anschließend der Beirat zivile Krisenprävention zu einer Sahel-Sondersitzung im Auswärtigen Amt. Sicherheitspolitische Interessen wie humanitäre Beweggründe sind angesichts der strukturellen Ernährungskrise und der Auswirklungen der Libyen-Krise für die deutsche Außenpolitik nach Auskunft von Walter Lindner, Beauftragter für Afrika-Politik im Auswärtigen Amt, in der aktuellen Befassung prioritär.

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Erstmals Kommunalwahlen im Tschad

Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Tschad befindet sich in der Halbzeit. Er hat am 7.1.12 begonnen und am kommenden Sonntag, 22.1., finden nun die seit 2011 mehrfach verschobenen Wahlen statt. Es sind die ersten Kommunalwahlen im Tschad überhaupt.

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Jacqueline Moudeina erhält Right Livelihood Award

Die tschadische Anwältin Jacqueline Moudeina erhielt am 5.12.11 den Right Livelihood Award – auch Alternativer Nobelpreis genannt. Die Jury ehrt Moudeina damit "für ihren unermüdlichen Einsatz unter großem persönlichen Risiko, damit den Opfern von Tschads ehemaliger Diktatur Gerechtigkeit widerfährt und um die Achtung und das Bewusstsein für Menschenrechte in Afrika zu stärken".

Jacqueline Moudeina sieht in dieser Auszeichnung vor allem auch eine Anerkennung der Arbeit der MenschenrechtsverteiderInnen in Afrika und eine Unterstützung für die Rechte von Frauen. Lesen Sie hier Jacqueline Moudeinas Rede anlässlich der Preisverleihung im Parlament von Stockholm.
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