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Willkommen bei der AG Tschad

Der Arbeitsgruppe Tschad gehören die deutschen kirchlichen Hilfswerke Misereor, Brot für die Welt, das Diakonie-Team Menschenrechte und Menschenrechts- und Umweltorganisationen an wie Amnesty International, urgewald und EIRENE sowie das Forschungszentrum BICC (Bonn International Center for Conversion).

Die AG Tschad konzentriert sich auf die Arbeit zum Tschad in den drei Bereichen Frieden, Menschenrechte und Rohstoffe. mehr über uns...

Veranstaltungen

13.06.2013 (Donnerstag)

Fachtagung Menschenrechte und multilaterale Finanzinstitutionen mit Delphine Djiraibe am 13./14. Juni in Berlin

13.06.2013 - 14.06.2013

Fachtagung zum BMZ Menschenrechtskonzept, u.a. mit der Tschadischen Menschenrechtsanwältin Delphine Djiraibe

„Ein schwieriges Verhältnis – Menschenrechte und multilaterale Finanzinstitutionen“

Immer wieder weist die Zivilgesellschaft auf schwere Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Projekten und Programmen der Entwicklungsbanken hin.

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25.04.2013 (Donnerstag)

Fachgespräch: Gerechtigkeit für die Opfer - Das Verfahren gegen Hissène Habré und seine Bedeutung für das internationale Strafrecht

17:00 - 21:00

Der als „Pinochet von Afrika“ bekannte ehemalige Präsident des Tschad, Hissène Habré, steht im Senegal für die während seiner Diktatur 1982 – 1990 verübten Menschenrechtsverbrechen vor Gericht. 40 000 Menschen wurden unter seiner Schreckensherrschaftermordet und Tausende gefoltert. Das Gerichtsverfahren ist entscheidend für die Wiedergutmachung an den Opfern und deren Angehörigen. Es hat darüber hinaus eine große völkerstrafrechtliche Bedeutung.

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24.04.2013 (Mittwoch)

Live-Stream Mittwoch, 24.04.13, 15h: Jaqueline Moudeina, Rechtsanwältin aus dem Tschad, vor dem EU-Menschenrechtsausschuss

Mittwoch, den 24. April 2013 um 15 Uhr spricht die Rechtsanwältin Jaqueline Moudeina aus dem Tschad im EU Menschenrechtsausschuss über den Prozess von Hissène Habré und die Situation der Menschenrechte im Tschad.

Ihre Intervention wird live übertragen.

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07.02.2013 (Donnerstag)

Plattform Tschad 2013

07-02-2013 10:00 - 08-02-2013 17:00

Auf Einladung von Secours Catholique und CCFD findet die Plattform Tschad 2013 in Paris statt. Inhaltliche Schwerpunkte des Austausches werden die Politik der EU und Frankreichs gegenüber dem Tschad seit 2005 sein. Den Perspektiven in der Arbeit zur Erdölförderung und Rohstoffgovernance ist der zweite Tag vorbehalten.

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14.11.2012 (Mittwoch)

Workshop: ‚Oil extraction and compensational justice? Civil Society Workshop on Compensation Models in the Oil Sector’

14-11-2012 15:00 - 15-11-2012 15:00

14./15. November 2012. Auf Einladung der AG Tschad haben zivilgesellschaftliche Akteure alternative Entschädigungsmodelle für lokale Communities im Erdöl- und im Bergbausektor diskutiert. Verabredet wurde, den Ansatz des Community Development Agreement (CDA) konzeptionell weiterzuführen und das Modell der Biocultural Community Protocols (BCP) zu integrieren.

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Aktuelles

Zehntausende Darfur-Flüchtlinge in Erwartung starker Regenfälle im Tschad

UNHCR berichtet von der besorgniserregenden Lage zehntausender Flüchtlinge, die aufgrund der jüngsten Gewalteskalationen in Darfur in den Tschad fliehen. Es sind vor allem Frauen und Kinder die im südöstlichen Grenzgebiet des Tschad mit Sudan und der Zentralfrikanischen Republik auf dringend notwendige Hilfsgüter warten. UNHCR spricht in Hinblick auf die zu erwartende Regenzeit, die die Versorgung der Flüchtlinge bedroht, von einem "Rennen gegen die Zeit".

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Intendant der DW äußert Protest gegen die Verhaftung von Eric Topona im Tschad

Eric Topona, Generalsekretär der Tschadischen Gewerkschaft für Journalisten (UJT) und Mitarbeiter der Deutschen Welle im Tschad, wurde am 6. Mai mit fadenscheiniger Begründung verhaftet. DW-Intendant Erik Bettermann fordert die "sofortige Freilassung" Topona's und appelliert an die tschadischen Behörden "Rechtstaatlichkeit und Pressefreiheit zu achten". Die Pressemitteilung der DW finden Sie hier.

 

Fachgespräch zu Demobilisierung im Südsudan, am 21.5 um 14h in Berlin

BICC und Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zum Fachgespräch über Demobilisierung in Südsudan.

Der junge Staat steht vor enormen Herausforderungen. Zu den Erblasten aus fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg gehören eine große Anzahl illegaler Waffen und ein verhältnismäßig aufgeblähter Sicherheitssektor. Gegenwärtig engagiert sich die Bundesregierung bei einem DD&R-Pilotvorhaben.

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Jüngste Verhaftungswelle im Tschad wird von Präsident Deby mit "Verschwörung zum Staatsstreich" begründet

Im Tschad ist es in Folge von Unruhen am 1. Mai, die von offizieller Seite als versuchter Staatsstreich dargestellt wurden und bei denen nach bisherigem Kenntnissstand acht Personen unter ungeklärten Umständen ums Leben kamen, zu einer Welle rechtswidriger Verhaftungen gekommen. Beobachter vergleichen die momentane Entwicklung im Tschad mit der massiven Verfolgung Oppositioneller im Jahr 2008, als sich Präsident Deby mit französischer Unterstützung gegen Rebellengruppen durchsetzen konnte.

Stellungnahmen zur aktuellen Situation im Tschad finden Sie hier von Human Rights Watch, hier von fidh, und hier von Amnesty International.

 

Kondolation zum Tod Paul Krämers

Die AG Tschad kondoliert zum Tod Paul Krämers. Paul Krämer ist vielen noch als aktives Mitglied der AG Tschad bekannt.

Seinen Nachruf, freundlicherweise durch Jürgen Marquardt von "Leben, Helfen, Lernen" zur Verfügung gestellt, finden Sie hier.

 

TERMIN VORMERKEN: Fachtagung zu Menschenrechten und multilateralen Finanzinstitutionen mit Delphine Djiraibe am 13./14.6.13 in Berlin

Fachtagung zum BMZ Menschenrechtskonzept

„Ein schwieriges Verhältnis – Menschenrechte und multilaterale Finanzinstitutionen“

 

Einladung in Berlin für Donnerstag, den 25.4., zur Diskussion über den Prozess gegen den Tschadischen Ex-Präsidenten Habré

Am Donnerstag, den 25.4.13, lädt Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst zu einem Fachgespräch in Berlin ein, unter anderem mit der Tschadischen Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Right Livelihood Awards Jaqueline Moudeina. Thema der Veranstaltung wird das Gerichtsverfahren gegen Hissène Habré sein, Präsident des Tschad von 1982-1995. Habré wird im Senegal ein internationaler Prozess wegen Beteiligung an Menschenrechtsverbrechen gemacht.

Um Anmeldung wird bis zum 19. April gebeten!

Ausführliche Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier.

Live-Stream Mittwoch, 24.04.13, 15h: Jaqueline Moudeina, Rechtsanwältin aus dem Tschad, im EU-Menschenrechtsausschuss

Mittwoch, den 24. April 2013, um 15 Uhr spricht die Rechtsanwältin Jaqueline Moudeina aus dem Tschad im EU Menschenrechtsausschuss über den Prozess von Hissène Habré und die Situation der Menschenrechte im Tschad.

Ihre Intervention wird live übertragen.

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Jaqueline Moudeina und Barbara Lochbihler, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Europäischen Parlaments
Menschenrechte im Tschad bei der EU

2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“

Vom 18. Bis 20. Februar fand der 2. Kinderkongress des Grips Theater zum Thema: „Wasser- das blaue Gold - wem gehört die Welt?“ statt. Aus vier verschiedenen Berliner Grundschulen wurden Kinder zwischen 11 und 12 Jahren eingeladen, um sich an drei Tagen intensiv in neun verschiedenen Workshops mit dem Thema Wasser auseinander zu setzen.

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Krieg um Uran? Mali, Niger und der Uranabbau für Atomkraftwerke

Frankreich hat in der letzten Woche militärisch in den Konflikt in Mali eingegriffen. Unterschiedliche Kräfte haben im Norden von Mali im letzten Jahr große Gebiete erobert. Möglicherweise nicht in erster Linie dürften für das französische Eingreifen aber auch schlichte materielle Interessen eine Rolle spielen: z.B. die Uranvorkommen in der Region Mali und Niger.

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Französische Fassung der Ausstellung Ölbiographien im Tschad

In Donia, im Süden des Tschad, wird ab dem 15.01.2013 eine vollständig überarbeitete französische Version der Ausstellung Ölbiographien gezeigt werden. Die Porträtierten werden vor Ort für Interviews zur Verfügung stehen.

Gewerkschafter der UST verstirbt in Haft

Am 9. Dezember 2012 verstarb der inhaftierte Gewerkschafter Betar Mbailo in N'Djamena. Er war am 18. September zu zusätzlichen drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, als er das gerade gegen ihn ergangene Urteil wegen Rufschädigung und Volksverhetzung im Gerichtssaal kommentierte.

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UN-Hilfsorganisationen: Zufriedenheit mit Reaktion auf Ernährungskrise im Sahel

24. Oktober 2012. Eine aktuelle Analyse zeigt auf, dass die die humanitären Programme ein Desaster im Sahel verhindert haben. Niger hat seit 2010 sein Krisenreaktionssystem ausgebaut. Tschad hat seit Jahresbeginn 2012 ein Referenzsystem etabliert.

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Right Livelihood Award Committee: Solidaritätsbesuch für Jacqueline Moudeina und Würdigung der Menschenrechtsarbeit im Tschad

Die Right Livelihood Award Stiftung hat vom 15. bis 17. Oktober eine Delegation nach N'Djamena gesandt. Teilnehmer waren unter anderem die „Alternativen Nobelpreisträger“ Martín Almada (RLA 2002) und Nnimmo Bassey (RLA 2010).

MISEREOR kritisiert Ausweisung von Bischof Russo aus dem Tschad

Aachen, 16. Oktober 2012. Michele Russo, Bischof der Diözese Doba im Tschad, ist von der tschadischen Regierung des Landes verwiesen worden. Grund dafür sind kritische Äußerungen über fehlende Transparenz der Regierung über Einnahmen und deren Verwendung aus dem Erdöl-Geschäft.

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Diakonie_Katastrophenhilfe Kampagne 2012: Westsahel

Am Weltflüchtlingstag (20. Juni) erinnert die Diakonie Katastrophenhilfe daran, dass im Sahel wegen Gewalt und schwerer Dürre hunderttausende Menschen auf der Flucht sind.

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Notfallfonds für Dezeumbé Passalat - Diakonie Menschenrechtsteam unterstützt Menschenrechtsverteidiger

Nach der Inhaftierung des Menschenrechtsverteidigers Deuzoumbé Passalet um den Jahreswechsel 2011/2012, haben die tschadischen Behörden im Juni weitere rechtliche Schritte gegen ihn unternommen.

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Kantonschef in Erdölregion wegen Einbehalt von Entschädigungen rechtskräftig verurteilt

Erstmals wehren sich tschadische Kleinbauern erfolgreich gegen die illegale Praxis des Einbehalts von 10% der Entschädigungszahlungen in der Erdölregion Doba.

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Amnesty: Entschädigungen für die Familien von Sabangali

Ende Januar 2012 waren erneut Menschen in der tschadischen Hauptstadt N'Djaména, im Stadtteil Sabangali, zwangsvertrieben worden. Auf Intervention von Amnesty International haben am 13. April 2012 diese 600 Betroffenen finanzielle Entschädigungen erhalten.

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Treffen der Sahel Task Force der Bundesregierung: Tschads humanitäre und sicherheitspolitische Risiken

Am 21.3.2012 traf sich die Sahel Task Force der Bundesregierung und anschließend der Beirat zivile Krisenprävention zu einer Sahel-Sondersitzung im Auswärtigen Amt. Sicherheitspolitische Interessen wie humanitäre Beweggründe sind angesichts der strukturellen Ernährungskrise und der Auswirklungen der Libyen-Krise für die deutsche Außenpolitik nach Auskunft von Walter Lindner, Beauftragter für Afrika-Politik im Auswärtigen Amt, in der aktuellen Befassung prioritär.

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Erstmals Kommunalwahlen im Tschad

Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Tschad befindet sich in der Halbzeit. Er hat am 7.1.12 begonnen und am kommenden Sonntag, 22.1., finden nun die seit 2011 mehrfach verschobenen Wahlen statt. Es sind die ersten Kommunalwahlen im Tschad überhaupt.

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Jacqueline Moudeina erhält Right Livelihood Award

Die tschadische Anwältin Jacqueline Moudeina erhielt am 5.12.11 den Right Livelihood Award – auch Alternativer Nobelpreis genannt. Die Jury ehrt Moudeina damit "für ihren unermüdlichen Einsatz unter großem persönlichen Risiko, damit den Opfern von Tschads ehemaliger Diktatur Gerechtigkeit widerfährt und um die Achtung und das Bewusstsein für Menschenrechte in Afrika zu stärken".

Jacqueline Moudeina sieht in dieser Auszeichnung vor allem auch eine Anerkennung der Arbeit der MenschenrechtsverteiderInnen in Afrika und eine Unterstützung für die Rechte von Frauen. Lesen Sie hier Jacqueline Moudeinas Rede anlässlich der Preisverleihung im Parlament von Stockholm.
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