Weltbank muss Teil der Lösung werden: Entwicklungsbank und Klimabank
Geschrieben von Redaktion
Zum 10. Jahrestag des Tschad-Kamerun-Erdölpipelineprojekts
fordern die Mitglieder der Arbeitsgruppe Tschad eine Trendwende in Vergabe- und
Energiepolitik der Weltbank:
Am 6. Juni 2010 jährt
sich die Zustimmung der Weltbank zur Finanzierung des umstrittenen
Tschad-Kamerun-Erdölpipeline-Projektes zum 10. Mal. Eine Evaluierung des
größten onshore-Investments auf dem afrikanischen Kontinent im Öl- und
Gassektor und die neue Energiestrategie belegen, dass die Bank weiterhin auf eine
rückwärtsgewandte Energiepolitik und riskante Projekte setzt. Dies widerspricht
ihrem Mandat zur Armutsreduzierung. 88 Prozent der tschadischen Bevölkerung
nutzen auch heute nur Holz- und Holzkohle zum Kochen. 1,5 Milliarden Menschen
leben weltweit ohne Zugang zu Energie.
Die Pressemitteilung und ein Hintergrundpapier können Sie hier downloaden:
Friedenspolitik der EU braucht regionale Perspektive
Geschrieben von Redaktion
Ökumenischer Kirchentag / Podium Darfur, Tschad, Zentralafrikanische Republik (14.05.2010) Pater Paolino Tipo Deng, Leiter des Zentrums für interreligiösen Dialog, Tente d'Abraham N'Djaména forderte im Anschluss an seinen Besuch auf dem ÖKT in einem Appel von der deutschen Bundesregierung, Parlamentariern, NGOs und Geldgebern, in ihrer Arbeit die Gewalterfahrungen der tschadischen und sudanesischen Gesellschaft und den regionalen Konfliktansatz stärker zu bedenken.
2010: Wahlen in Tschad, Sudan und Zentralafrikanischer Republik
Geschrieben von Redaktion
Wahlen - Element eines kohärenten und politischen Engagement der EU in der Region? (11.5.10)
In allen drei Ländern der Region spielen Wahlen eine wichtige Rolle im
Demokratisierungsprozess. Sie sind Bestandteil von sogenannten
Friedensabkommen, die im Tschad, Sudan und der ZAR ähnliche Elemente enthalten
und schlussendlich auf die Teilung der Macht abzielen. Die Wahlen werden
finanziell und personell von der EU stark unterstützt. Sie verfolgt derzeit
einen comprehensive (umfassenden), aber keinen ausdrücklich politischen Ansatz.